Zu Hause bleiben und was noch wichtig zu wissen ist
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Corona – Aktuelle Informationen

Impfung, Testung, Selbstkontrolle - Verlässliche Informationen sind in der Corona-Pandemie unerlässlich. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie sich und andere schützen:

Corona-Schutzimpfung
Digitaler Impfnachweis
Corona Schnelltests
Schutzmaßnahmen: AHA+L
Verhalten bei Erkrankung
Gesetzlich vereinbarte Hilfsregelungen
Programme, Hilfe und Services der energie-BKK
Sichere Aufklärung
Reiserückkehrer aus Risikogebieten
Die Corona-Warn-App

 

Corona-Schutzimpfung

In Deutschland wird bundesweit gegen COVID-19 geimpft. Die Bundesländer und der Ärzteverband organisieren die Impfung.

Personen die bereits Ihre Grundimmunsierung durchgeführt haben, sollten diese jetzt schnellstmöglich durch eine "Booster-Impfung" auffrischen lassen. Die aktuelle STIKO-Empfehlung empfiehlt derzeit folgendenen Personengruppen* eine Booster-Impfung:

  • Sie sind älter als 70 Jahre UND Sie wurden im Mai oder früher gegen Corona geimpft? Dann schnell die Booster-Impfung gegen Corona machen!
  • Sie leben in einem Pflegeheim UND Sie wurden im Mai oder früher gegen Corona geimpft? Dann schnell die Booster-Impfung gegen Corona machen!
  • Sie arbeiten in einem Pflegeheim, haben direkten Patientenkontakt UND Sie wurden im Mai oder früher gegen Corona geimpft? Dann schnell die Booster-Impfung gegen Corona machen!
  • Sie arbeiten in einem Krankenhaus, haben direkten Patientenkontakt UND Sie wurden im Mai oder früher gegen Corona geimpft? Dann schnell die Booster-Impfung gegen Corona machen!
  • Sie arbeiten in einer Arztpraxis, haben direkten Patientenkontakt UND Sie wurden im Mai oder früher gegen Corona geimpft? Dann schnell die Booster-Impfung gegen Corona machen!
  • Sie betreuen Menschen mit einem erhöhten Risiko, schwer an Corona zu erkranken (z. B. Personen mit schweren Erkrankungen oder Behinderungen), UND Sie wurden im Mai oder früher gegen Corona geimpft? Dann schnell die Booster-Impfung gegen Corona machen!
  • Sie arbeiten in der Altenpflege, haben direkten Kontakt zu Pflegebedürftigen UND Sie wurden im Mai oder früher gegen Corona geimpft? Dann schnell die Booster-Impfung gegen Corona machen!?
  • Sie haben eine Immundefizienz UND Sie wurden im Mai oder früher gegen Corona geimpft? Dann schnell die Booster-Impfung gegen Corona machen!

* Wir erwaten in einigen Tagen eine Aktualisierung der STIKO-Empfehlung.

Geimpft wird bei Haus- und Fachärzten sowie durch die Betriebsärzte. Informationen über die Impfung erhalten Sie über die Internetseite des Patientenservice oder auf der Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit „Zusammen gegen Corona“. Dort stehen für Sie auch Downloads zur Corona-Schutzimpfung bereit.

Digitaler Impfnachweis

Damit Sie nicht immer ihren gelben Impfpass aus Papier mit sich tragen müssen, gibt es jetzt einen digitalen Impfnachweis. Mit Ihm haben Sie eine zusätzliche Möglichkeit, Ihre Corna-Impfung nachzuweisen. Sie können ihn bequem digital auf Ihrem Smartphone speichern. Nutzen Sie dazu entweder die CovPass-App oder die Corona-Warn-App. Antworten auf Ihre Fragen über den digitalen Impfnachweis erhalten Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für Gesundheit.

 

energie-BKK zahlt Fahrkosten zum Corona-Impfzentrum

Versicherte, die Unterstützung bei Fahrten zum nächst erreichbaren Impfzentrum benötigen, können Fahrkosten für das medizinisch notwendige Transportmittel in Anspruch nehmen. Die energie-BKK übernimmt die Kosten für Schwerbehinderte, wenn sie mindestens eines der folgenden Merkzeichen in ihrem Schwerbehindertenausweis haben:

  • aG (außergewöhnliche Gehbehinderung)
  • BI (Blindheit)
  • H (Hilflosigkeit)

Auch Pflegebedürftige mit einem Pflegegrad 4 und höher können Fahrkosten geltend machen.

Um die Kosten auch bei Taxifahrten oder höherwertigen Transportmitteln erstatten zu können, benötigen wir eine Verordnung des sonst behandelnden Arztes (Verordnung einer Krankenbeförderung Muster 4).

In einigen Bundesländern übernimmt das Land die Kosten der Fahrten zum Impfzentrum. Die Regelungen dazu können sich täglich ändern. Informieren Sie sich daher auf jeden Fall bei Ihrer Stadt, Kommune oder Ihrem Bundesland über die aktuellen Bestimmungen.

 

Corona Schnelltests

Corona-Selbsttests können im Handel erworben werden. Es steht damit jedem frei, Tests zu kaufen und durchzuführen. Diese Selbsttests können, dazu beitragen, unerkannte Infektionen zu entdecken. Gesetzliche Krankenkassen dürfen die Kosten dafür nicht übernehmen.

Jede Bürgerin und jeder Bürger kann sich wieder kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Eine Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums, die dies regelt, ist am 13. November in Kraft getreten. Damit hat jeder Anspruch auf mindestens einen kostenlosen Antigen-Schnelltest (PoC-Test) pro Woche – und dies gilt unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus.

Falls Ihr Selbsttest positiv ausfällt, sollten Sie sich telefonisch mit Ihrem behandelnden Arzt beraten, was jetzt zu tun ist.

 

Schutzmaßnahmen: AHA+L

Viele Menschen haben keine Symptome, verbreiten das Virus jedoch unbemerkt. Wie schwer die Erkrankung verläuft, hängt dabei individuell vom Alter und bestehenden Vorerkrankungen ab. Deshalb kommt es auf jeden einzelnen an. Halten Sie bitte die sogenannte AHA+L-Regel ein und schützen Sie dadurch sich selbst und andere vor einer Ansteckung!

A = Abstand halten

Halten Sie mindestens 1,5 – 2 Meter Abstand zu anderen Personen!

H = Hygiene beachten

Regelmäßiges Händewaschen ist wichtig, um den Übertragungsweg der Krankheitserreger zu durchbrechen. Auf ein gründliches, richtiges Händewaschen kommt es an: Mindestens 30 Sekunden lang. Verzichten Sie komplett auf Händeschütteln und fassen Sie sich möglichst nicht ins Gesicht, damit keine Viren über die Nasenschleimhaut, den Mund oder die Augen in Ihren Körper gelangen können.

Husten und niesen Sie in die Armbeuge, anstatt in die Hand.

A = Alltag mit Maske

Tragen Sie einen gut sitzenden, medizinischen Mund-Nasen-Schutz, wenn Sie den Mindestabstand von 1,5 – 2 Metern nicht einhalten können. Tragen Sie dazu bitte eine OP-Maske oder eine FFP2-Maske.

L = Lüften

Gründliches und regelmäßiges Lüften von Innenräumen senkt die Anzahl der Aerosole (feinste luftgetragene Flüssigkeitspartikel und Tröpfchenkerne) in der Luft. Auch bestimmte Lüftungsgeräte können der Ausbreitung entgegen wirken.

 

Verhalten bei Erkrankung

Bei Symptomen Ruhe bewahren

Symptome sind meistens Fieber, trockener Husten, Halskratzen, Gliederschmerzen und Abgeschlagenheit. Bei schwerem Verlauf (bei 15 von 100 Infizierten) können Atemnot und Lungenentzündung hinzukommen. In bestimmten Fällen ist ein Test auf das Coronavirus sinnvoll. Die Entscheidung darüber trifft Ihr behandelnder Arzt unter Berücksichtigung der Empfehlung des Robert-Koch-Instituts. Ist ein Test medizinisch notwendig, übernehmen wir neben den Behandlungskosten auch die Laborkosten für den Test. Sie werden direkt über Ihre Versichertenkarte abgerechnet. Für Versicherte entstehen keine zusätzlichen Kosten. Sollten Sie den Wunsch haben, sich eigenständig testen zu lassen, sind die Kosten von Ihnen privat zu tragen.

 

Corona-Symptom-Checkliste

Sie sind unsicher, ob Sie vielleicht mit dem Coronavirus infiziert sind? Um in dieser Situation Anhaltspunkte über den eigenen Gesundheitszustand zu bekommen, bietet „Thieme Compliance“ eine Corona-Symptom-Checkliste an. Hier sind die Symptome und Risikofaktoren zusammengestellt.

 

Gesetzlich vereinbarte Hilfsregelungen

Kinderkrankengeld-Regelung aufgrund der Corona-Pandemie

Im Jahr 2021 kann jeder gesetzlich versicherte Elternteil 30 statt 10 Tage Kinderkrankengeld je Kind beantragen, bei mehreren Kindern maximal 65 Tage insgesamt. Für Alleinerziehende erhöht sich der Anspruch auf 60 Tage pro Kind, bei mehreren Kindern auf maximal 130 Tage insgesamt.

Der Anspruch gilt auch, wenn die Kinder aus folgenden Gründen zu Hause betreut werden müssen:

  • Die Schule oder die Kinder-Tagesstätte bzw. die Klasse oder Gruppe ist wegen der Pandemie geschlossen.
  • Die Präsenzpflicht im Unterricht wurde ausgesetzt bzw. der Zugang zum Kinder-Betreuungsangebot wurde eingeschränkt.

Anspruchsberechtigt sind gesetzlich versicherte, berufstätige Eltern, die selbst Anspruch auf Krankengeld haben und deren Kind jünger als zwölf Jahre und gesetzlich versichert ist. Voraussetzung ist ebenfalls, dass es in diesem Haushalt niemanden gibt, der das Kind sonst betreuen könnte. Hier finden Sie den Antrag auf Kinderkrankengeld sowie die Musterbescheinigung (auszufüllen von der Kita bzw. Schule).

 

Kinderkrankengeld bei Erkrankung eines Kindes

Ist Ihr Kind krank und muss von Ihnen Zuhause betreut werden? Hier ändert sich nichts! Reichen Sie bitte, wie gehabt, den Kinderkrankenschein (Ärztliche Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes) bei uns ein.

 

Arbeitsunfähigkeit

Eine Feststellung der Arbeitsunfähigkeit (AU), bei Erkrankungen der oberen Atemwege, ist momentan telefonisch möglich. Ein persönlicher Besuch in Ihrer Arztpraxis sollte möglichst vermieden werden. Die entsprechenden Krankschreibungen gelten für sieben Tage. Eine einmalige Verlängerung der Krankschreibung kann danach telefonisch für weitere sieben Kalendertage ausgestellt werden. Diese Ausnahmeregelung wurde verlängert bis zum 31. März 2022.

Nutzen Sie zur sicheren und schnellen Einreichung Ihrer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung unseren Online-Service energie-BKK App/Web oder übermitteln Sie uns diese per E-Mail an info@energie-bkk.de. Eine postalische Zusendung des Originals ist nicht notwendig.

 

Im Fall von Kurzarbeit

Seit März 2020 hat die Bundesregierung die Voraussetzungen für Kurzarbeit erleichtert. Alle Unternehmen und Beschäftigten, die von der Corona-Krise betroffen sind, erhalten dadurch schnelle und wirkungsvolle Unterstützung. Erfahren Sie mehr dazu in der Broschüre vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

 

Programme, Hilfe und Services der energie-BKK

„Erste Hilfe" bei psychischen Problemen

Die mit dem Corona-Virus verbundenen Regularien, Einschränkungen und Ängste stellen für an Depression erkrankte Menschen große Herausforderungen dar. Die energie-BKK unterstützt Sie in dieser schwierigen Zeit. Wenden Sie sich gerne an uns, wir finden gemeinsam die individuelle Hilfe, die Sie benötigen.

Auf der Internetseite der Stiftung Deutsche Depressions Hilfe, erhalten Betroffene darüber hinaus nützliche Tipps für den Alltag.

Und wie geht’s den Kindern? Wie sich Corona auf Kinder und Jugendliche auswirkt und was Sie als Eltern tun können, das erfahren Sie in unserem Interview mit Prof. Dr. med. Christoph Möller. Er ist Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie am „Kinderkrankenhaus Auf der Bult“ in Hannover.

 

Unterstützung rund um die Schwangerschaft, Geburt & Baby durch kinderheldin.de.

Das Programm bietet:

  • Online-Live-Kurse in Kleingruppen zu den Themen: Geburtsvorbereitung-, Rückbildung und Stillen.
  • Eine zusätzliche Arzthotline für Schwangere und junge Eltern zur allen Fragen rund um Schwangerschaft und Corona, Tel. 030 629340330, werktags 14-16 Uhr.
  • Kontaktmöglichkeiten via Facebook: Eine Facebook-Gruppe mit Experten von Kinderheldin für alle Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt und Corona.
  • Kontaktmöglichkieten via InstagramDen Gutscheincode für die Online-Kurse fordern Sie direkt bei uns unter 0511 91110-911 an. Nutzen Sie für die Registrierung den Code auf www.kinderheldin.de/bkk.


Umgang mit Versorgungsprogrammen (DMP)

Die epidemische Lage von nationaler Tragweite besteht weiter fort. Damit gelten weiterhin die Sonderregelungen zu fehlenden Dokumentationen. Das heißt: Wenn Sie als Teilnehmer eines Disease Management Programmes die üblichen Dokumentation ab dem ersten Quartal 2020 nicht erbringen konnten, hat dies keine weitere Konsequenzen für Ihre Teilnahme.


Zu Hause fit bleiben

Auf unserer Webseite, zeigen wir Ihnen mit unseren „Bleiben Sie fit“ - Videos" wie Sie fit und gesund bleiben - auch ohne Fitnessstudio.

 

Sichere Aufklärung

Das Bundesministerium für Gesundheit hat unter dem Begriff „Zusammen gegen Corona“ online verlässliche Antworten und konkrete Informationen zum Coronavirus veröffentlicht. Vertrauen Sie ausschließlich Informationen, die über die offiziellen Kanäle kommen, wie der Bundesregierung oder bekannten Nachrichtenmedien!

Wir empfehlen zur Aufklärung gegen Falschmeldungen:

Bundesministerium für Gesundheit

Robert-Koch-Institut

Nationales Gesundheitsportal

Coronavirus-Update auf NDR Info mit Christian Drosten

Arbeitsrechtliche Schritte

Hilfen für Künstler und Kreative

Gute Gesundheitsinformationen im Netz finden

 

Reiserückkehrer

Reisende, die aus Risiko- oder Hochinzidenzgebieten zurückkehren, müssen teilweise bestimmte Auflagen erfüllen. Auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts erfahren Sie, welche Länder und Regionen zu diesen Gebieten zählen und auf welche Einschränkungen und Vorschriften Sie sich bei Ihrer Rückkehr einstellen müssen.

 

Die Corona-Warn-App

Die „Corona-Warn-App“ der Bundesregierung ist für alle Bundesbürger nutzbar. „Sie dokumentiert die digitale Begegnung zweier Smartphones“. Doch was bedeutet das für Sie und wie wenden Sie die App richtig an?

 

Wie funktioniert die App?

Die App erkennt andere Smartphones in Ihrer Nähe, auf denen die App ebenfalls aktiviert ist. Wenn Sie sich längere Zeit in der Nähe einer Person aufgehalten haben, bei der später eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt wurde, erhalten Sie eine Warnung. Der Prozess der Nachverfolgung von Infektionen wird dadurch beschleunigt und hilft so, das Virus einzudämmen. Umso wichtiger ist es deshalb, dass möglichst viele Bundesbürger die App nutzen.

 

Wo gibt es die App?

Die Nutzung der Corona-Warn-App ist kostenfrei und freiwilig. Sie steht als Download für die Betriebssysteme Android und iOS zur Verfügung.

 

Weitere Informationen über die App?

Welche personenbezogenen Daten werden gespeichert? Wie wird die Datensicherheit gewährleistet und wie erhalten Sie die Warnung einer „positiven Begegnung“? Die Bundesregierung beantwortet die wichtigsten Fragen hier.


So wirkt Corona auf Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche wachsen momentan inmitten einer Krise auf – Corona ist auch eine psychische Ausnahmesituation. Wir sprachen mit Prof. Dr. med. Christoph Möller, Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie am „Kinderkrankenhaus Auf der Bult“ in Hannover über die aktuelle Situation.

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