Zu Hause bleiben und was noch wichtig zu wissen ist
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Corona – zu Hause bleiben und was noch wichtig ist

Die derzeit wichtigste Maßnahme, um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu verlangsamen, ist zu Hause zu bleiben. Immer mehr Menschen machen deshalb Homeoffice. Sich physisch voneinander distanzieren – Bund und Länder haben ein Kontaktverbot ausgesprochen, an das sich alle Menschen deutschlandweit halten müssen. Treffen von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit sind nicht erlaubt.

Das Bundesministerium für Gesundheit hat unter dem Begriff „Zusammen gegen Corona“ online verlässliche Antworten und konkrete Informationen zum Coronavirus veröffentlicht. Hier erfahren Sie, wie Sie sich schützen und anderen helfen können. Um die Bevölkerung zu sensibilisieren hat das Ministerium außerdem die Social-Media-Kampagne #WirBleibenZuhause gestartet, die nicht nur von vielen Prominenten unterstützt wird. Wir schließen uns an: Wer sich schützt, schützt uns alle!

 

Vorsichtsmaßnahmen treffen

Es kommt auf jeden einzelnen an: Viele Menschen haben keine Symptome, verbreiten das Virus aber unbemerkt über Tröpcheninfektion. Die Gefahr für die Bevölkerung wird als hoch eingestuft mit stark steigenden Erkrankungszahlen. Es gibt keinen Impfstoff. Wie schwer die Erkrankung verläuft, hängt dabei individuell stark vom Alter und bestehenden Vorerkrankungen ab. Verzichten Sie deshalb auf engere Kontakte!

 

Mindestabstand einhalten

Wenn Sie doch hinausgehen müssen, zum Beispiel zum Einkaufen, halten Sie mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Menschen. Husten und niesen Sie in die Armbeuge anstatt in die Hand.

 

Handhygiene

Über die Hände werden die Krankheitserreger leider optimal übertragen, deshalb ist regelmäßiges Händewaschen so wichtig. Damit schützen Sie sich und andere. Auf das richtige Händewaschen kommt es an: Mindestens 30 Sekunden lang. Hände unter fließendem Wasser nass machen und gründlich einseifen. Zwischen allen Fingern – auch den Daumen nicht vergessen – die Fingerkuppen, die Handinnen- und Handaussenflächen, sowie die Handgelenke gründlich säubern, anschließend unter fließendem Wasser abspülen und trocknen.

Verzichten Sie komplett auf Händeschütteln.

Fassen Sie sich möglichst nicht ins Gesicht, um keine Viren über die Nasenschleimhaut oder den Mund in den Körper zu bekommen.

 

Bei Symptomen Ruhe bewahren

Symptome sind Fieber, trockener Husten, Halskratzen, Gliederschmerzen und Abgeschlagenheit. Bei schwerem Verlauf (bei 15 von 100 Infizierten) können Atemnot und Lungenentzündung auftreten. Die Inkubationszeit beträgt bis zu 14 Tage.

Melden Sie sich auf jeden Fall vorab telefonisch beim Arzt an und schildern Sie kurz Ihre Vermutungen. Der Arzt verordnet dann gegebenenfalls einen Test.

 

Risikogruppen

Insbesondere für Risikogruppen sind besondere Sicherheitsmaßnahmen notwendig, um das Infektionsrisiko zu minimieren und einen schweren Krankheitsverlauf zu verhindern. Zu diesen Risikogruppen gehören im Besonderen ältere Personen sowie Personen mit Vorerkrankungen, also chronisch kranke Menschen. Eine wesentliche Sicherheitsmaßnahme ist auch hier die Reduzierung persönlicher Kontakte zu anderen Menschen auf das Notwendigste und das Vermeiden von nicht zwingend notwendigen Besuchen in Arztpraxen oder die Teilnahme an Schulungsmaßnahmen. Wenn Sie zum Beispiel ein DMP-Teilnehmer sind und die üblichen Dokumentationen im ersten und zweiten Quartal 2020 nicht erbringen können, hat dies keine Konsequenzen für die weitere Teilnahme.

Auch Patienten mit einem geschwächtem Immunsystem (ob durch eine Erkrankung oder durch die Einnahme bestimmter Medikamente, wie z. B. Cortison) sind besonders gefährdet.

 

Arbeitsunfähigkeit – AU-Bescheinigung per Telefon von 7 auf 14 Tage ausgeweitet

Nach telefonischer Rücksprache mit Ihrem Arzt kann ab sofort eine AU-Bescheinigung bis zu 14 Tage ausgestellt werden. Sie müssen also nicht extra Ihre Hausarztpraxis aufsuchen. Voraussetzung ist, dass es sich um eine leichte Erkrankung der oberen Atemwege handelt. In solchen Fällen ist die telefonische AU auch möglich, wenn der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus besteht. Damit können Patienten im Verdachtsfall zu Hause bleiben und müssen nicht wegen der bloßen Attestierung einer Arbeitsunfähigkeit extra in die Praxis kommen. Die Regelung zur telefonischen AU ist bis zum 23. Juni befristet (Stand 23.03.2020).

Haben Sie Ihre Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erhalten, nutzen Sie zur sicheren und schnellen Einreichung Ihrer Daten bitte unsere energie-BKK Web/App oder senden Sie uns diese per Post zu.

 

Aufklärung

Versorgungsengpässe, Wundermittel, vermeintliche Experten: Vertrauen Sie ausschließlich Informationen, die über die offiziellen Kanäle kommen, wie Bundesregierung oder bekannte Nachrichtenmedien!

Wir empfehlen zur Aufklärung gegen Falschmeldungen:

Bundesministerium für Gesundheit

Robert-Koch-Institut

Coronavirus-Update auf NDR Info mit Christian Drosten

Arbeitsrechtliche Schritte

Hilfen für Künstler und Kreative

 

Halten Sie sich zu Hause fit

Lesen Sie in unserer Rubrik „Lifestyle“ die Tipps zum präventiven Rückentraining und Augentraining, damit Sie auch im Homeoffice gesund bleiben.

 

Soforthilfe für Schwangere und (werdende) Eltern kinderheldin.de bietet aktuell zur Coronakrise Hilfestellung an:

  • wegen der Absage vieler Geburtsvorbereitungs- oder Rückbildungskurse für werdende Eltern gibt es ab sofort Online-Live-Kurse in Kleingruppen
  • eine zusätzliche Arzthotline für Schwangere und junge Eltern für alle Fragen rund um Schwangerschaft und Corona, Tel. 030 629340330, werktags 14:00 - 16:00 Uhr
  • eine spezielle Facebook-Gruppe mit Experten von Kinderheldin für alle Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt und Covid-19
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