E-Health-Gesetz
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Regeln für Digitalisierung

E-Health-Gesetz

Kaum eine Innovation hat unser Leben so verändert wie das Internet und die Digitalisierung unserer Gesellschaft. Die meisten Menschen nutzen ganz selbstverständlich diese Informations- und Kommunikationstechnik. Die Vernetzung von Prozessen, Umgebung und Arbeitsorganisation stellt aber auch Krankenkassen vor neue Herausforderungen.

Die Versicherten und Patienten nehmen dabei schon heute eine aktive Rolle als souveräne Kunden ein, denn sie nutzen zunehmend digitale Lösungen. Sie informieren sich im Internet zu medizinischen Themen, beeinflussen damit die eigene Gesundheitsversorgung und möchten, dass medizinische Daten immer dann zur Verfügung stehen, wenn sie für ihre Behandlung sinnvoll erscheinen und gebraucht werden. Und das unter Beachtung von Datensicherheit und Datenschutz. Die Erwartungen werden in den kommenden Jahren sicherlich weiter steigen.

Die Digitalisierung verspricht die Verzahnung von Vorbeugung, Diagnose, Behandlung, Überwachung bis hin zur Verwaltung im Gesundheitswesen. Videosprechstunde, telemedizinische Befundbeurteilung, elektronischer Arztbrief oder Medikationsplan, der lebensgefährliche Wechselwirkungen verhindern kann, sind in Deutschland im E-Health-Gesetz -(bereits am 1. Januar 2016 in Kraft getreten) geregelt. Es soll greifbare Vorteile für Patienten bringen. „E-Health ist ein Oberbegriff für ein breites Spektrum von digitalen Anwendungen, in denen Informationen elektronisch verarbeitet, über sichere Datenverbindungen ausgetauscht und Behandlungs- und Betreuungsprozesse von Patientinnen und Patienten unterstützt werden können“, so definiert es das Bundesministerium für Gesundheit.

Schon jetzt weist Deutschland EU-weit die älteste und weltweit nach Japan die zweitälteste Bevölkerung auf. Das ist ein weiterer Grund, die Versorgungsstruktur durch forcierte Digitalisierung flexibler, leistungsfähiger und kostengünstiger zu gestalten.

 

Datensicherheit und Datenschutz haben für die energie-BKK höchste Priorität.

 

Erwartungen ans E-Health-Gesetz
In Deutschland gibt es allein mehr als 70 Millionen gesetzlich Versicherte. Sie erwarten, dass ihnen der Fortschritt nutzbar gemacht wird, der in der Digitalisierung liegt. Sie sollen zukünftig vom Online-Abgleich und der Online-Aktualisierung ihrer Stammdaten profitieren, zum Beispiel in der Arztpraxis. Lebensrettende Notfalldaten werden über die elektronische Gesundheitskarte jederzeit abrufbar sein, um im Ernstfall auf bestehende Allergien oder Vorerkrankungen hinzuweisen.

Die elektronische Patientenakte beinhaltet unter anderem ambulante Diagnosen, Krankenhausbefunde sowie verordnete Arzneimittel und ermöglicht damit zukünftig Verbesserungen bei Diagnostik und Therapien. Über ein „Patientenfach“ werden eigene Daten, zum Beispiel aus dem Fitnesstracker oder dem Tagebuch über Blutzuckermessungen, abgelegt. Patienten können auf diese Weise ihre Daten auch außerhalb der Arztpraxis eigenständig einsehen – das fördert Selbstbestimmung und Transparenz. Damit sind Patienten über ihre Diagnosen und Therapiemöglichkeiten viel genauer und umfassender informiert.

Das alles verdeutlicht, wie wichtig es ist, dass der Arzt über die relevanten Informationen verfügt, um eine erfolgreiche Behandlung in die Wege zu leiten. Auch die energie-BKK hat ein hohes Interesse, die Effizienz und Transparenz des Systems zu steigern und Versorgungsstrukturen zu verbessern.

Dafür bietet die Digitalisierung die Chance, und Krankenkassen nehmen durch die bei ihnen bereits vorhandenen Daten und ihre Vielzahl von Schnittstellenpartnern eine zentrale Rolle im Gesundheitssektor ein. „Eine sinnvolle Vernetzung von Informationen kann es ermöglichen, relevante Muster und neue Zusammenhänge zu erkennen, zum Kosten- und Gesundheitsvorteil aller Beteiligten, insbesondere der Versicherten. Wir sind uns dabei aber bewusst, dass dies in einem gesunden, „menschlichen“ Verhältnis erfolgen muss. Unsere Versicherten profitieren unter anderem schon heute von personalisierten Versorgungsprogrammen, die wirken“, ist sich Frank Heine, Vorstand der energie-BKK, sicher.

 

Regeln für Digitalisierung
Optimierte Prozesse und mehr Service durch Informations- und Kommunikationstechnik
Um sinnvolle Anwendungen – wie zum Beispiel die Telemedizin – in die Fläche zu bringen, muss sichergestellt sein, dass die verschiedenen IT-Systeme auch miteinander kommunizieren können. Hier sind zurzeit die Dienstleister in der Pflicht, die verwendeten Standards im Gesundheitswesen anzupassen.

Der Schutz der sensiblen Gesundheitsdaten der Versicherten steht dabei für die energie-BKK an erster Stelle. Die medizinischen Daten sind nicht einfach auszulesen, da sie verschlüsselt gespeichert werden. „Unsere Versicherten können sich dabei auf höchste Sicherheit und Transparenz verlassen“, sagt Tobias Mittmann, stellvertretender Vorstand der -energie-BKK. Er fügt an, „als moderne Krankenkasse richten auch wir uns auf die Veränderungen durch das digitale Zeitalter ein. Wir optimieren und automatisieren unsere Prozesse durch Informations- und Kommunikationstechnik, um uns weiterhin leistungsstark und gut vernetzt zu halten sowie unseren Versicherten die beste Gesundheitsversorgung zu bieten.“ Das bestätigt auch Vorstand Frank Heine und ergänzt: „Wir wissen, dass die Kundenzufriedenheit in hohem Maße davon abhängt, wie zuverlässig wir funktionieren, und haben dafür viele unserer internen Vorgänge, zum Beispiel die elektronische Verarbeitung der Posteingänge, digitalisiert. Das macht uns effizienter, transparenter und schneller.“

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