Auf einen Blick
Details zur Behandlung:
Die mpMRT (multiparametrische Magnetresonanztomografie) der Prostata ist ein bildgebendes Verfahren zur Prostata-Diagnostik. Sie kann durchgeführt werden, wenn sie gemäß den S3-Leitlinie Prostatakarzinom indiziert ist. Der gesetzliche Standard sieht keine Kostenübernahme des mpMRT durch die Krankenkassen vor. Durch unseren besonderen Versorgungsvertrag können wir jedoch die Kosten für bis zu vier mpMRT-Untersuchungen übernehmen. Zwischen den einzelnen mpMRT-Untersuchungen müssen dabei bestimmte zeitliche Abstände eingehalten werden. Diese richten sich nach dem jeweils festgestellten Risikograd (PI-RADS) im vorherigen mpMRT.
PI-RADS 1-2: frühestens nach 24 Monaten und wenn der PSA-Wert in dieser Zeit um 1,5 ng/ml angestiegen ist,
PI-RADS 3-4: frühestens nach 12 Monaten
PI-RADS 5: frühestens nach 6 Monaten
In diesem Fall kann der behandelnde Facharzt eine Überweisung an einen Radiologen ausstellen, der das mpMRT durchführt.
Die Befunde werden anschließend an den behandelnden Arzt übermittelt.
Vorteile:
Verfahren liefert detaillierte Informationen zur Lokalisation, Größe und Multifokalität des Karzinoms. Als Ergänzung und Entscheidungsgrundlage für eine weiterführende Diagnostik (Stanzbiopsien) sowie die Auswahl, Planung und Durchführung der konventionellen Therapie.
So nehmen Sie teil:
Für eine Kostenübernahme des mpMRT benötigen Sie von Ihrem Urologen eine Überweisung an einen Radiologen zum mpMRT. Die Überweisung müssen Sie dann beim Radiologen vorzeigen.
Das mpMRT darf nur von am Vertrag teilnehmenden Radiologen erbracht werden. Die teilnehmenden Radiologen rechnen über Ihre Gesundheitskarte direkt mit der energie-BKK ab. Eine Privatrechnung ist nicht vorgesehen. Bei Rückfragen beraten wir Sie gerne. Unsere Servicehotline erreichen Sie unter 0511 911 10 960.