Aktiv werden, ohne sich zu überfordern
Gerade ab 35 Jahren, nach längerer Pause oder bei bestehenden Beschwerden lohnt es sich, das Training gut zu planen. Sehnen, Gelenke und Muskulatur benötigen Zeit, um sich an neue Belastungen anzupassen.
Wenn Sie (wieder) mit dem Sport starten, bewährt sich folgendes Vorgehen:
Regelmäßigkeit ist wichtiger als Höchstleistung. Bereits 150 Minuten moderate Bewegung pro Woche gelten laut WHO als effektiver Beitrag zur Gesundheitsförderung.
Auch die richtige Technik spielt eine große Rolle. Falsch ausgeführte Bewegungen belasten Gelenke und Wirbelsäule unnötig. Ein Einführungskurs oder eine professionelle Anleitung – etwa im Fitnessstudio oder Sportverein – kann helfen, typische Fehler zu vermeiden.
Ärztliche Rücksprache bei Vorerkrankungen
Ein sinnvoller Einstieg beginnt mit einer realistischen Einschätzung: Wann waren Sie zuletzt regelmäßig aktiv? Bestehen Vorerkrankungen wie Bluthochdruck oder orthopädische Probleme? In solchen Fällen empfiehlt sich eine ärztliche Rücksprache.
Dabei lohnt sich eine sportmedizinische Untersuchung. Hier werden Herz, Kreislauf und Bewegungsapparat umfassend analysiert, um gesundheitliche Risiken zu minimieren und orthopädischen Schädigungen vorzubeugen. Durch gezielte Tests, wie Laktatmessung, Spiroergometrie oder EKG-Analysen, erhalten Sie wertvolle Informationen über Ihre individuelle Leistungsfähigkeit und können Ihr Training optimal anpassen. Wir übernehmen alle 24 Monate unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten zu 100 %.