Vor allem Bäume wie Birke, Erle und Hasel sowie erste Gräser setzen jetzt große Mengen an Pollen frei. Diese werden über die Luft verbreitet und können selbst über weite Strecken transportiert werden – auch dann, wenn sich in der unmittelbaren Umgebung gar keine entsprechenden Pflanzen befinden.
Die Symptome einer Pollenallergie ähneln oft denen einer Erkältung. Umso wichtiger ist es, die Unterschiede zu kennen:
Ein entscheidender Unterschied liegt auch in der Dauer: Während eine Erkältung meist nach einigen Tagen abklingt, bleiben allergische Beschwerden so lange bestehen, wie Kontakt mit den auslösenden Pollen besteht.
Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem überempfindlich auf eigentlich harmlose Stoffe. Es stuft Pollen fälschlicherweise als gefährlich ein und bildet spezifische Antikörper. Beim erneuten Kontakt kommt es zur Ausschüttung von Histamin und anderen Botenstoffen. Diese lösen Reaktionen wie Schleimhautentzündungen, Juckreiz oder Schwellungen der Atemwege aus.
Langfristig kann eine unbehandelte Allergie sogar zu weiteren Erkrankungen führen, etwa zu allergischem Asthma. Daher ist es wichtig, Beschwerden frühzeitig ernst zu nehmen.
Die vollständige Vermeidung von Pollen ist kaum möglich, aber Sie können Ihre persönliche Belastung deutlich senken:
Langfristig kann eine Hyposensibilisierung helfen. Dabei wird das Immunsystem schrittweise an das Allergen gewöhnt. Diese Therapie kann die Beschwerden deutlich reduzieren oder sogar langfristig beseitigen.
Viele Betroffene gewöhnen sich an ihre Beschwerden und nehmen sie als „normal“ hin. Doch eine unbehandelte Allergie kann sich verschlimmern und die Lebensqualität stark einschränken. Deshalb gilt: Je früher Sie handeln, desto besser können Sie gegensteuern.