Bei Osteoporose verliert der Knochen an Dichte und Stabilität und bricht dadurch leichter. In Deutschland sind rund sechs Millionen Menschen betroffen, vor allem nach dem 50. Lebensjahr. Weltweit erleidet etwa jede dritte Frau und jeder fünfte Mann über 50 einen osteoporosebedingten Knochenbruch. Besonders Frauen nach den Wechseljahren sind gefährdet, weil der sinkende Östrogenspiegel den Knochenabbau beschleunigt.
Manche Risikofaktoren lassen sich nicht beeinflussen, viele aber schon. Das Osteoporose-Risiko erhöhen unter anderem:
Beide sind für stabile Knochen unverzichtbar:
Kalzium: Der Bedarf liegt bei rund 1.000 Milligramm pro Tag. Gute Quellen sind Milchprodukte, grünes Gemüse wie Brokkoli und Grünkohl sowie kalziumreiches Mineralwasser.
Vitamin D: Es hilft dem Körper, Kalzium aufzunehmen. Der Körper bildet es über Sonnenlicht auf der Haut, im Winter reicht das oft nicht aus. Sprechen Sie über eine mögliche Einnahme mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.
Knochen werden stärker, wenn Kräfte auf sie wirken. Deshalb ist Bewegung neben der Ernährung der wichtigste Schutz. Empfehlenswert sind:
Die meisten Knochenbrüche bei Osteoporose entstehen durch Stürze. Mit ein paar Maßnahmen senken Sie das Risiko im Alltag:
Wenn in der Familie Osteoporose vorkommt, Sie kleiner werden, Rückenschmerzen auftreten oder Sie ohne großen Anlass einen Bruch erleiden, sprechen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt an. Sie oder er schätzt Ihr individuelles Risiko ein und entscheidet, ob eine Knochendichtemessung medizinisch notwendig ist und zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung durchgeführt werden kann. Sind die Voraussetzungen erfüllt, werden die Kosten direkt über Ihre elektronische Gesundheitskarte abgerechnet. Wird die Untersuchung ohne entsprechende medizinische Notwendigkeit als Selbstzahlerleistung durchgeführt, sind die Kosten von Ihnen privat zu tragen.
Wer in Bewegung bleibt, schützt seine Knochen. Wir als energie-BKK bezuschussen Gesundheitskurse rund um Kraft, Balance und Beweglichkeit.
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