Die gute Nachricht: Herpes ist zwar lästig, in den meisten Fällen aber harmlos. Wer die Auslöser kennt und frühzeitig reagiert, kann Beschwerden oft lindern und neue Ausbrüche vermeiden.
Nach der ersten Infektion verbleibt das Herpes-simplex-Virus lebenslang im Körper. Es zieht sich in Nervenzellen zurück und kann dort über lange Zeit inaktiv bleiben. Unter bestimmten Umständen wird das Virus jedoch erneut aktiv.
Häufige Auslöser sind:
Ein Herpesausbruch kündigt sich meist schon an, bevor die sichtbaren Bläschen entstehen. Viele Betroffene spüren zunächst:
Erst anschließend bilden sich die typischen, mit Flüssigkeit gefüllten Bläschen. Diese können schmerzhaft sein und nach einigen Tagen verkrusten.
In der Regel heilt Lippenherpes innerhalb von ein bis zwei Wochen von selbst ab.
Ja. Besonders ansteckend ist Herpes, solange Bläschen vorhanden sind oder Flüssigkeit austritt. Die Viren werden vor allem durch direkten Hautkontakt übertragen.
Um andere zu schützen, sollten Betroffene während eines akuten Ausbruchs möglichst:
Auch wenn Lippenherpes meist harmlos verläuft, sollte insbesondere bei Kontakt mit Neugeborenen oder Menschen mit geschwächtem Immunsystem besondere Vorsicht gelten.
Ein Wundermittel gegen Herpes gibt es nicht. Allerdings können verschiedene Maßnahmen die Beschwerden lindern und die Heilung unterstützen.
Hilfreich können sein:
Viele Betroffene berichten, dass sie die ersten Warnsignale ihres Körpers inzwischen gut kennen. Wer bereits beim ersten Kribbeln reagiert, kann den Verlauf oft positiv beeinflussen.
In den meisten Fällen heilt Lippenherpes problemlos ab. Ärztlicher Rat kann jedoch sinnvoll sein, wenn:
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