Nähe ist mehr als ein schönes Gefühl
Der Mensch ist auf Verbindung ausgelegt. Nähe vermittelt Sicherheit, Orientierung und emotionale Stabilität. Und das ein Leben lang. Auch im Erwachsenenalter bleibt sie wichtig, selbst wenn Beruf, Familie und Verpflichtungen viel Raum einnehmen. Fehlt diese Verbindung dauerhaft, kann sich das bemerkbar machen: nicht nur emotional, sondern auch gesundheitlich.
Nähe als Schutzfaktor für die Gesundheit
Soziale Verbundenheit wirkt sich nachweislich auf Körper und Psyche aus. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschreibt Nähe als wichtigen Schutzfaktor für die Gesundheit. Umgekehrt kann anhaltende Einsamkeit Stress begünstigen und das psychische Wohlbefinden belasten. Auch das Robert Koch-Institut (RKI) weist darauf hin, dass soziale Isolation mit einem erhöhten Risiko für gesundheitliche Probleme wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden sein kann.
Was im Körper passiert, wenn Nähe da ist
Nähe beeinflusst Prozesse, die wir oft nicht bewusst wahrnehmen:
Diese Effekte entstehen nicht nur in Partnerschaften, sondern ebenso im Austausch mit Familie, Freunden oder vertrauten Menschen.
Nähe hat viele Gesichter
Nähe bedeutet nicht zwangsläufig körperlichen Kontakt. Sie zeigt sich auch in:
Entscheidend ist nicht die Form, sondern die Wirkung. Nähe braucht keinen besonderen Anlass. Sie entsteht im Alltag und stärkt die Gesundheit auf eine unauffällige, aber wirkungsvolle Weise. Wer Verbindung pflegt, sorgt nicht nur für emotionale Balance, sondern auch für mehr Stabilität im eigenen Leben.
Quellen: